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Mit wenig Aufwand 10 Prozent Energie sparen
Mit jedem Grad weniger sparen Sie rund 6 % Heizkosten. Im Wohnzimmer sind meist 20 °C, im Schlafzimmer 16 °C ausreichend. Nachts und bei längerer Abwesenheit kann die Temperatur weiter gesenkt werden. Zwei bis vier Mal sollten Sie täglich lüften, um Schimmel zu vermeiden. Dabei sind die Fenster ganz zu öffnen und nicht nur zu kippen. Je wärmer es draußen ist, desto länger ist zu lüften. Faustregel: Liegen die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, genügen drei bis fünf Minuten, sonst zehn bis 15 Minuten. Nach Einbruch der Dunkelheit sollten Sie die Vorhänge schließen und Rollläden herunterlassen. Wenn Ihre Heizkörper gluckernde Geräusche machen, sollten Sie mal kräftig entlüften. Denn Luft im Heizkreislauf sorgt für eine eingeschränkte Leistung. Lassen Sie mit einem Entlüfterschlüssel so lange Luft entweichen, bis das Ventil zu tropfen beginnt, evtl. Wasser nachfüllen. Falsch eingestellte Brenner oder Verunreinigungen durch Ruß verursachen unnötig hohe Heizrechnungen. Hauseigentümer sollten sich zusätzlich zur regelmäßigen Wartung auch über einen hydraulischen Abgleich informieren. Damit wird die Heizanlage optimal eingestellt. Wenn Sie eine alte Heizungspumpe im Keller haben Rund 10 % Ihres jährlichen Stromverbrauchs verursacht die betagte Heizungspumpe. Ist die Pumpe ungeregelt, rotiert sie unnötiger Weise auch in den Sommermonaten mit gleicher Leistung weiter. Intelligente Hocheffizienzpumpen hingegen sind nur dann aktiv, wenn sie wirklich gebraucht werden. Das spart nicht nur Energie und Stromkosten, sondern mindert gleichzeitig den Ausstoß des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid (CO2).
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